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Handwerk

Ein optimal eingerichtetes und zugleich ästhetisches Bad ist das Ergebnis des Zusammenspiels verschiedener Handwerksanbieter, die auf ihre Fachgebiete spezialisiert sind.

Badplaner/Architekt

Natürlich können Sie Ihr Bad auch selbständig planen, jedoch bietet die Zusammenarbeit mit einem Architekten oftmals mehr Anregungen. Ein Vorteil ist zudem, dass dieser die notwendige Fachkenntnis zu den aktuellen Trends und Bauvorschriften mitbringt. Deshalb ist es als Laie sinnvoll, die Bauleitung an einen Architekten abzugeben, welcher die einzelnen Gewerke überwacht und kontrolliert.

Elektriker

Ein gutes Bad verfügt über eine optimale Beleuchtung und die notwendigen Steckdosen für z.B. Rasierer oder Föhn. Vor oder parallel zur Installation sollten die elekrischen Leitungen eingebracht werden. Die elektrische Anlage im Bad muss besonders abgesichert sein, so dass bereits bei geringem Fehlerstrom die Absicherungsmechanismen ausgelöst werden.

Gerade im Bad ist die Einhaltung der erforderlichen Abstände zu den Nassbereichen unerlässlich. Schalter oder Steckdosen in der Nähe von Dusche und Wanne bieten ein hohes Risikopotential. Um die Familie nicht zu gefährden, sollte man gerade hier einen Fachmann bemühen. Die Elektronik im Bad gehört nicht ins "do-it-yourself"-Programm.

Der Installateur, Teil 1 - Die Vorbereitung

Der Installateur kommt bei der Erschaffung einer Badwelt gleich zweimal zum Zuge. In der Vorbereitungsphase legt er die notwendigen Leitungen, bereitet die Amaturen und installiert die Sanblöcke. Nachdem alle Leitungen gelegt und abgedrückt - d.h. auf ihre Dichtigkeit geprüft wurden und mit Baustopfen versehen wurden, hat der Installateur Pause und kehrt erst zur Fertigmontage wieder.

Putzer/Trockenbauer

Der Putzer / Trockenbauer umbaut die Sanblöcke, verputzt Leitungen und stellt gerade und glatte Flächen als Untergrund für die Fliesen oder alternative Wand- und Bodenbeläge her.

Fliesenleger

Nach dem Herstellen der Untergründe erfolgt das Fliesen.

Vorher sind in einem Zwischenschritt in den Nassbereichen alternative Abdichtungen und Dampfsperren anzubringen, um die Aufnahme von Feuchtigkeit, die durch die Fliesfuge dringt, zu vermeiden, weil sonst Nässe in den Wänden zum Ablösen der Fliese führen kann.

Bei der Auswahl der Fliesen sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Fliesenleger mit den Materialien vertraut ist – gerade große Fliesenformate sind bei älteren Kollegen nicht sehr populär. Sprechen Sie offen mit dem Handwerker Ihrer Wahl.

Große Fliesen lassen gerade kleine Bäder größer wirken, sind jedoch in der Regel in Anschaffung und Verlegung teurer, außerdem ist der Verschnitt größer. Selbstredend sollten Fliesen gerade und mit gleichmäßiger Fuge verlegt sein.

Werden mehrere Räume gefliest, sollte der Fugenschnitt eingehalten werden und an den Türen Fliesenbänder verlegt werden, um Räume gegeneinander abzugrenzen und Dehnungsfugen zu bachten.

Auch die Versiegelung der Ecken mit Silikon ist in der Regel Sache des Fliesenlegers. Die Versiegelung erfolgt immer in der jeweiligen Fugenfarbe.

Installateur, Teil 2 - Fertigmontage

Fertigmontage bedeutet die Installation der Badmöbel (z.B. WC oder Waschtische). Hier wird durch den Anschluss der Amaturen der gebrauchsfertige Zustand hergestellt. Ein guter Installateur berät Sie im Vorfeld und wählt mit Ihnen gemeinsam die Badmöbel aus. Für diese kann er Ihnen in der Regel auch ein Angebot machen.

Optional: Schreiner

Verfügt man über die notwendigen Mittel, so sind individuell angefertigte Badmöbel natürlich ein besonderes Highlight.

Optional: Glaser

Spezialanfertigungen für Duschabtrennungen oder Spiegelanlagen sind ebenfalls ein sehenswertes Extra, wenn man diese im Budget unterbringen kann.